Ausflug ins Basler-Land

Am Sonntag, 17. Mai 1998, 10.00 Uhr hatte Ueli Herzog zu einem Treffen im schönen Basler-Land eingeladen. Kurz vor 10.00 Uhr traf ich beim vereinbarten Treffpunkt, Autobahnraststätte Pratteln, ein. Dort wurde ich von Ueli empfangen. Da ich erst der zweite Teilnehmer war, fragte ich Ueli, wer denn so alles kommen werde. Er meinte nur, es werden schon noch zwei, drei kommen, er wisse dies jedoch nicht genau. Die Uhr war bereits über 10.00 Uhr vorgerückt, als plötzlich eine "Volvo-Invasion" begann. Schliesslich standen 16 Volvos, wovon 7 Buckel, zur Abfahrt bereit.

Gemeinsam fuhren wir nach Basel, wo wir unsere Fahrzeuge im Parkhaus "Badischer Bahnhof" abstellten. Nach einem kleinen Fussmarsch erreichten wir unser erstes Ausflugszeil – das Tinguely-Museum. Wir Hobbyschrauber konnten nur staunen, wie man mit Alteisen Geld verdienen kann. Aber eben, die Idee muss man haben.

Nach dem Museumsbesuch marschierten wir wieder zu unseren Autos zurück, wo uns Ueli den Weg nach Frenkendorf erklärte, um uns dort zur gemeinsamen Weiterfahrt zu versammeln. Obwohl diverse Routen benutzt wurden, trafen wir uns alle wieder am vereinbarten Ort. Die einen oder anderen mussten einfach etwas länger fahren oder oder etwas längerwarten. Aber mit einem Volvo findet man immer ins Ziel! Von dort fuhr Ueli dem "Volvo-Konvoi" voraus in Richtung Schauenburgerfluh. Ich bin nicht sicher, ob sonst alle den Weg gefunden hätten. Durch kleine, zum Teil verträumte Gassen und Wege gelangten wir zum Parkplatz, unterhalb der Schauenburgerfluh. Hier wurden wir von Beatrice Herzog und Tochter Astrid für den Aufstieg zum Felsenheim, Turnerhütte der Männerriege Frenkendorf, mit einer feinen Wegzehrung und einem Apéro bewirtet. An dieser Stelle ein Lob an die Küche von Beatrice.

Nach einem ca. halbstündigen Aufstieg durch blühende Wiesen und Auen gelangten wir zur Turnerhütte. Langsam machte sich der Hunger wieder bemerkbar und es begann ein emsiges Treiben um den Grill. Alles aufzuzählen, was da an Grilladen aufgelegt wurde, würde den Rahmen sprengen. Es sei jedoch erwähnt, dass Ratschläge von allen Seiten kamen ob das Fleisch jetzt gar sei oder nicht!! Wie eine grosse Familie wurde überall alles geteilt. "Willst Du noch Salat, hast Du noch Fleisch, ich hätte Dir noch Brot" , so tönte es an allen Tischen. Ich bin sicher, dass niemand an dieser Grillätä verhungern musste. Nach dem Essen begannen die üblichen und auch notwendigen Fachsimpeleien über die Volvos. Es soll sogar Leute gegeben haben, die extra nochmals zum Parkplatz zurückgingen um im Auto Ihren Fotoapparat zu holen! (über eine halbe Stunde Fussmarsch!!)

Grosses Glück hatten wir mit dem Wetter. Es war zwar relativ kühl und windig – einige wickelten sich sogar in "Original-Volvo-Wolldecken" ein – aber es blieb sonnig und trocken. Wie immer verging die zeit viel zu schnell und langsam musste an die Heimkehr gedacht werden. Nachdem wir unsere Siebensachen wieder zusammengepackt hatten, machten wir uns an den Abstieg. Nach einem letzten Händedruck auf dem Parkplatz fuhren wir wieder in alle Himmelsrichtungen heimwärts.

Ich möchte es nicht unterlassen Ueli und Beatrice recht herzlich für die Organisation dieses tollen Ausflugs zu danken.

Toni Metzler

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