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Oel-Pintli – Pris 1998 |
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Mit Rekordbeteiligung wurde der diesjährige
neunte Oel-Pintli – Pris durchgeführt. Offenbar wollte man noch einmal
dabei sein, da ja Dani Moser bereits im Vorjahr mitgeteilt hatte, dass der
Zehnte sein letzter sein werde. Sterben wird der Oel-Pintli – Pris
nicht, sondern er wird gemäss Kurt Burkhalter abwechslungsweise von der
West- und von der Ostschweiz durchgeführt werden. Zurück zur neunten
Ausgabe. Nach dem Apéro bei Dani Moser fuhr die Karawane über den Rhein
nach Wallbach bei Bad Säckingen zum Müll-Museum. Der Museumsbegründer
arbeitete als Verdichter in einer Deponie. Dabei schleppte er täglich
Sachen nach hause, die andere weggeschmissen hatten. Unterdessen sind
mehrere tausend Gegenstände zusammengekommen. Davon können einige in
einem teilweise aus Bauabfall erstellten Museum besichtigt werden. Dies
vermittelt einen schönen Eindruck von der westlichen Konsumgesellschaft.
Wieder im kühlen Wald ob Oeschgen wurde Mitgebrachtes ausgepackt, gegrillt, gegessen und getrunken. Selbstverständlich hat Dani Moser auch dieses Jahr wieder einen spassigen Fragebogen ausgearbeitet. Während des ausfüllens war es im Wald ganz still und die Köpfe rauchten. Zur Belohnung konnte man anschliessend Kaffe trinken und Kuchen futtern – besten Dank an die Bäckerinnen. Schon war die zeit für die Rückreise wieder angebrochen. Alle freuen sich bereits auf die Jubiläumsveranstaltung im Puschlav, sei es zwei- oder gar dreitägig. R. Schaad |