Herbstausfahrt vom 21.und 22. Oktober 2000 ins Schaffhauser-Weinland

Herbstausflug ins Schaffhauser Weinland 

Bericht von Rolf Niederer 

Am Samstag den 21. Oktober 2000 um 13:30 Uhr haben wir uns in Ohringen beim Restaurant Frieden getroffen. Es versammelten sich 13 Autos. Es kamen  8 Buckel-Volvos, 4 Amazon resp. 120-Modelle und 1 neuzeitlicher 360iger Volvo. Am weitesten reisten Josef und Gisela De Haas mit ihrem schön restaurierten PV 444 K-Modell an. Sie kamen aus der Nähe von Duisburg.

 
Einfinden der Autos am vereinbarten Treffpunkt in Ohringen.

Das Wetter entsprach genau den Erwartungen an einen schönen Herbsttag. Am morgen gab es noch etwas Nebel, welcher sich bereits gelichtet hatte und die Sonne schien mit angenehmen Temperaturen. Die Fahrt führte uns auf Nebenstrassen durch das Schaffauserweinland und das Klettgau. Dabei machten wir einen kurzen Abstecher über deutsches Gebiet. Der Tagesausgangspunkt war das Weinbaudorf Hallau. Es war eine schöne Fahrt durch die herbstliche Landschaft.

 
Fahrt durch die herbstliche Landschaft

In Hallau wurden die Zimmer in einem kleinen Garni-Hotel bezogen. Diese Hotel lag direkt vor der gekanntesten Hallauer Weinkellerei (Rifel). Nach dem Quartierbezug konnten wir eine Weinkellereibesichtigung machen Dabei erhielten wir einige klärende Instruktionen über den Weinbau und die verschiedenen Keltermethoden. Abschliessend zur Weinkellerbesichtigung gab es eine längere Degustationsrunde wo wir die vorgängig instruierten Weine verköstigen konnten.


Weindegustation

  
 
Parkplatz vor dem Hotel in Hallau

Nach der Degustation versammelten wir uns wieder bei den Autos wo noch einige Oldtimer-Anekdoten und Ratschläge untereinander ausgetauscht wurden.

Das Nachtessen fand im Restaurant Rebstock statt, einem kleinen Restaurant im Zentrum vom alten Hallauer Dorfkern. Für uns war ein Saal reserviert. Das geniale an diesem Saal war, dass auch für die Kinder genügend Unterhaltung, durch eine eigens eingerichtete Speilecke, geschaffen wurde. So konnten sich die Erwachsen vollkommen dem Hobby und den Diskussionen widmen. Das Nachtessen war vorzüglich und überaus reichhaltig. So gegen Mitternacht wurde die illustere Runde aufgelöst, da es an nächsten Morgen eine frühe Tagwache gab.

Der Sonntagmorgen begann bereits um 8:30 Uhr. Zu unserer Überraschung war bei allen Autos der Tau von den Scheiben gewischt. Dieser Service wurde von Hermann Bösch erbracht. Hermann war so früh auf den Beinen, dass er seinem seit August 2000 fertig respektive vollrestaurierten Auto einen speziellen Service gönnen konnte. Für sein Auto war dies die erste Nacht im Freien seit der Restauration! 

  
Parkplatz unterhalb dem Restaurant Babental

Die morgendliche Fahrt führte uns durch einige nebelige und verschlafene Schaffhauserdörfer zum Parkplatz des Restaurants „Babental (SH)“. Dort wurden alle Auto abgestellt. Ein Fussmarsch von ca. 15 Minuten führte uns zum Restaurant wo es einen wohlverdienten Brunch gab. Das Restaurant „Babental“ liegt auf einer Anhöhe wo es im sehr ländlichen Umfeld auch einige exotische Tiere zum anschauen gab. So sah man Lamas, Strausse, Papageien, Esel, Hasen, Katzen, Pferde. Diese Vielfalt an Tieren war eine willkommene Abwechslung für die Kinder. 


Beim Brunch im Restaurant Babental

Der Brunch dauerte bis in die Mittagsstunden. Dies war eine Zeichen, dass es allen gefallen hatte und das die Diskussionen noch nicht versiegt waren.

Nach dem Brunch schlenderten wir wieder gemütlich zu unseren Autos. Nur einer hatte es eilig! Es war Hermann Bösch, welcher seinem neu restaurierten Auto einen speziell guten Service zukommen lassen wollte. Er befreite den Chrom von dem (lästigen) Tau! Oder wollte er sein Auto schon Winterfest machen?

 
Hermann Bösch beim Einwintern oder so!

Unser neues Ziel war Laufen-Uhwiesen am Rheinfall. Dort gab es eine freie Besichtigung der Schlossumgebung „Laufen“ und einen kurzen Abstieg zum Rheinfall. Von diesem Punkt hatte man einen imposanten Anblick auf die immensen Wassermassen, welche über den Rheinfall schossen.


Am Rheinfall

Zu unserem grossen Erstaunen hatte sich auf dem Parkplatz ein weiterer Volvofan mit seinem weissen Volvo P1800 ES aus Überlingen (Deutschland) eingefunden.

Die letzte Etappe respektive Schlussfahrt führte uns nach „Alten“ im Kanton Zürich ins Restaurant „Zur frohen Aussicht“. Dies war der Heimatort (nicht das Restaurant!!!) von Toni und Elvira Metzler, welche diesen Ausflug organisiert hatten.


Vor dem Restaurant "Zur frohen Aussicht" in Alten (ZH)

Es war ein toller Ausflug und wir möchten uns nochmals für die gute Organisation bei Toni und Elvira bedanken.

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