Herbstausfahrt 2001

Herbstausfahrt in den Vorarlberg und das bayrische Allgäu, erste schweiz-österreichische Gemeinschaftsproduktion (6. / 7. Oktober 2001

Bericht von Kurt Burkhalter

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag 6.Okt. 2001 um 11 Uhr über 30 Fahrzeuge bei der Volvovertretung Heinz Nagel in Götzis (Vorarlberg). Schlussendlich zählte ich 35 Autos (um bei den Klassikern zu bleiben: 12 Buckel, 1 Duett, 13 Amazonen, 1 Amazonkombi, 3 Coupes, 1 Schneewittchen) mit Kennzeichen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. 

Besammlung beim Autohaus Heinz Nagel in Gözis / Koblach (Vorarlberg)


Unter dem Patronat der Buckel-Volvo-IG Schweiz (Gabi & Rolf Niederer, Willi Wälchli) und der Mithilfe des Volvo Club Österreich, Region Vorarlberg (Reinhard Hämmerle, Thomas Niedermair) entwickelten sich sofort emsige Benzingespräche. Gegen einen kleinen Unkostenbeitrag (noch nicht in Euro, sondern in den grenzüberschreitenden Währungen SFR, AS und DM) liessen wir es uns bei Speis und Trank gut gehen. Nachdem jeder Teilnehmer seine Startnummer plus Informationsmaterial geholt hatte (zusätzlich erhielt jeder Teilnehmer eine tolle, beschriftete Tasse als Präsent) ging die Fahrt im Konvoi nach Dornbirn zum Rolls-Royce Museum. Dieser 150 Jahre alte Gebäudekomplex einer ehemaligen Spinnerei wurde zum grössten Rolls-Royce Museum der Welt umfunktioniert (mit eigener Werkstatt in neuer und alter Ausführung, Ausstellungsraum, stilgerechtem Tea-room usw.) und1999 eröffnet. Unter der fachkundigen Führung von Museumsinhaber
Herrn Vanier, erfuhren wir zusätzlich allerhand Wissenswertes über dieses Kult-Auto (wer`s mag und vor allem das nötige Kleingeld hat!). 

Besuch im RR-Museum, Dornbirn

Das verteilte Infomaterial enthielt zusätzlich einen Fragebogen (mit zum Teil nicht so ernst gemeinten Fragen, sprich "Fangfragen", wie sich herausstellen sollte) mit 2 eingebauten Sonderprüfungen (Gleichmässigkeitsfahren, Wettmelken!) 



Fahrt ins Balderschwangertal (Bödele

Weiter gings im Konvoi nach Balderswang; Start zum erwähnten Zeitfahren mit Zielort Grasgehrenhütte (wobei ich anfügen muss, dass man ohne Stoppuhr keine Chance hat, waren doch die Besten 1 und 3 Sekunden neben der vorgegebenen Zeit!) Vor dem Abendessen wartete noch ein Gaudi besonderer Art auf die Teilnehmer: Bei einer supponierten Kuh musste in einer bestimmten Zeit so viel Milch (sprich Wasser) gezupft werden, was unter Anfeuerung der andern Teilnehmern geschah; auch lustige oder hämische Zwischenrufe waren zu hören. Da kommt mir immer der olympische Grundgedanke in den Sinn: Mitmachen ist wichtiger als siegen, aber lustig und originell wars alleweil! 

Wettmelken auf der Grasgehrenhütte

In der Ankündigung stand was von urig, bayrisch gemütlich, und so war es auch, angefangen von gemischten Salat, Kartoffelsuppe, über Grill-Schweinshaxe, Putenbraten, bis hin zu Kraut, Spätzle und zu guter Letzt Kaiserschmarr`n,...... und das Alles bis zum Abwinken! 
In sehr lockerer Art und unter teilweise grossem Gelächter löste dann Rolf Niederer zuerst die Fragen auf und gab anschliessend unter grossem Applaus das Team Krarup aus Basel als Sieger bekannt.

Zu einem weiteren Höhepunkt des Abends entpuppte sich der Diavortrag von Anders Wulf. Er hatte im Jahre 2000 mit seiner Frau Inger an der berühmt, berüchtigten "Oldtimer-Langstreckenrally" London-Peking teilgenommen (notabene mit unserem Zugpferd, einem PV 544, der übrigens von Willi Wälchli aufbereitet wurde, der 5. Schlussrang spricht wohl für sich!) Es würde den üblichen Rahmen sprengen, alle Details zu schildern, aber es war sehr interessant, manchmal fast spannend, und für die ernsten, oder teilweise lustigen Anekdoten, erntete Anders abschliessend den entsprechenden Applaus. Mit den üblichen Benzingesprächen endete ein schöner Tag, an bestimmten Tischen ging es noch recht lange, recht hoch her; ein paar Wenige machten sogar Überstunden!

Parkplatz bei der Grasgehrenhütte

Nachdem alle gefrühstückt hatten, rief Rolf zur Fahrerbesprechung, bei vorerst trockenem Wetter, was sich leider nach kurzer Zeit brutal ändern sollte. Meinerseits dankte ich allen Teilnehmern für Ihr Erscheinen, dankte den Organisatoren für Ihren Einsatz, der einen reibungslosen Ablauf des Treffens garantierte. Im weiteren erwähnte ich, dass die Herstellung von unserem alten Kleber in neuer Form (innseitig klebend, mit Internet-Adresse, in einer bestimmten Anzahl) von Rolf Niederer gesponsert wurde, was auch entsprechend beklatscht wurde!

Unser letztes Ziel war dann Eichenberg, oberhalb des Bodensees gelegen, was wir, wie schon erwähnt bei strömenden Regen erreichten. Nachdem die Meisten etwas konsumiert hatten, hiess es Abschied nehmen, und ich denke, Alle, die nicht teilnehmen konnten (wollten?), haben etwas verpasst; vielleicht ist das die neue Art von Treffen, grenzüberschreitend, zukunftsweisend und motivierend für Andere?       

Abschliessend möchte ich sagen: ein gelungenes Treffen, mit sehr guter Beteiligung und nochmals ein Dankeschön an die Organisatoren!  

Zurück