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Ausflug ins
Weisstannental vom 29. / 30. Juni 2002
Bericht
von Toni Metzler
Am 29./30. Juni 2002 lud Robert
Niederer zu einem Ausflug ins Weisstannental ein.
Um 14.00 Uhr besammelten sich 5
Buckel, 7 Amazonen und ein 164 bei der Raststätte Glarnerland.
Ganz kurz gesellte sich noch ein
Paradiesvogel in einem total verrückten VW Beetle zu uns. Unterwegs zum
„out of the green“ passte natürlich auch sein Outfit!
Als der schräge Vogel wieder weggefahren war, konnten sich auch
unsere weiblichen Gäste wieder auf den Volvoausflug konzentrieren!
Bezüglich der Fahrroute übernahm nun Willi Wälchli das Wort.
Ueber den Kerenzerberg, am Walensee entlang, gelangten wir nach Sargans.
Von da weg führte uns nun der Weg ins Weisstannental, wo wir schliesslich
um 16.00 Uhr am Etappenziel, im Hotel Gemse, eintrafen. Wer dachte, nun
sei Pause angesagt, irrte. Nach einem kurzen Zvieriplättli hiess es um
18.00 Uhr im Bergwerk „Gonzen“ sein. Also: schwere Schuhe anziehen,
wieder in die
Fahrzeuge und zurück durch’s Weisstannental nach Sargans.
Dort trennte sich die Gruppe.
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Während die einen ihre Körper im
Bad in Bad Ragaz abkühlten, fassten die anderen Helm und Stirnlampe. Mit
dem ursprünglichen, wieder hergerichteten Stollenbähnli gings hinein in den Berg. Unter welchen Bedingungen die
Kumpels damals arbeiten mussten, kann man sich nur vorstellen, wenn man
mal selber die schweren Geräte in der Hand hatte. Ich erhielt die
Gelegenheit mit einem alten Bohrhammer in den Fels zu bohren. Nebst den
Vibrationen ist der Lärm fast unerträglich (hab immer noch Ohrensausen).
Nach einer sehr kompetenten Führung besichtigten wir am Schluss noch das
Bergbaumuseum. Dieses wurde vom Verein zur Erhaltung des Bergwerk Gonzen
liebevoll erstellt und mit Originalrequisiten aus dem Stollen
ausgestattet.
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Etwas müde vom vielen Laufen
setzten wir uns in die Volvos und wieder gings zurück durch
Weisstannental zu unserem Nachtlager. Mittlerweile war bereits die Nacht
hereingebrochen und so konnten wir gegen 21.00 Uhr unser wohlverdientes
Nachtessen einnehmen. Nach den üblichen „Benzingesprächen“ fielen
wir dann in unsere Pritschen und frönten dem Gesundheitsschlaf.
Am Sonntag war die Weiterfahrt erst
um 11.00 Uhr geplant. Nach dem Morgenessen, nützten einige die
verbleibende Zeit für eine Fahrt auf die Alp. Man hätte meinen können,
Robert sei hier aufgewachsen. So kannte er jeden Berg und Hügel und
konnte Erklärungen und
Geschichten dazu erzählen.
Pünktlich verliessen wir dann endgültig
das Weisstannental und fuhren zum nächsten Ziel: dem Heidiland. Nachdem
alle einen Parkplatz zwischen all den Touristen-Cars gefunden hatten,
wanderten wir auf dem Heidiweg, zusammen mit vielen Japanern, zum Haus wo
Heidi gewohnt haben soll. Wenn der Geissenpeter noch gejodelt hätte, wäre
man der Meinung gewesen, man sei direkt im Film dabei.
So kamen wir schon bald zu unserer
letzten gemeinsamen Fahrt, welche über die schöne Luziensteig führte.
In Sargans angekommen, nahmen wir noch eine Stärkung in einer sonnigen,
abgesehen von den hupenden Fussballfans (Brasilien wurde gerade
Weltmeister) ruhigen Gartenwirtschaft, zu uns.
Nach einem wundervollen Wochenende im Kreise
Gleichgesinnter trennten sich nun unsere Wege wieder. Ich möchte es nicht
unterlassen, Robert und
seinen Gehilfen recht herzlich für die Organisation zu danken: ES WAR
TOLL!
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