|
Bericht über die Frühlingsausfahrt vom 26./27. Juni 2004 der Buckel-Volvo IG Schweiz |
|
Bericht von Sepp + Vreni Berglas, Stäfa Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich 9 Veteranen Volvos, 7 Buckel und je 1 Amazon / 145 mit 17 Erwachsenen und 3 Kindern in Maur am Greifensee zum Brunch und Start für die Frühlingsausfahrt 2004. Herzlich begrüsste der Organisator Georges Fazan die Eintreffenden, stattete diese Volvolike mit einem einheitlichen Schlüsselband aus und stellte bereits die ersten Fragen zum umfangreichen Wettbewerb, der die Teilnehmer noch den ganzen Tag über beschäftigen sollte.
Nach dem fröhlichen Hallo ging es an die reichhaltig geladene Tafel. Das Personal des Restaurant Schifflände las uns jeden Wunsch von den Lippen ab und liess es uns an nichts fehlen. Freudig wurde zugelangt und bald knurrten die hungrigen Mägen nicht mehr; bereit für die Ausfahrt ins Toggenburg. Im Konvoi ging es über Nebenstrassen ins Züri-Oberland. Atzmännig hiess die erste Station unserer Fahrt. Hier galt es knifflige Fragen zum Fahrzeug des Organisators zu lösen, aber auch herauszufinden, wie viele Freizeit-Attraktionen dieser Ort bietet. Diese Aufgaben wurden teilweise hocheffizient mittels Gruppenarbeit und Verteilung der Aufgaben auf verschiedene Personen gelöst. Allerdings mit unterschiedlichem Erfolg, wie die Rangverkündigung am Abend noch zeigen sollte. Über den Ricken erreichten wir die Erlebniswelt Toggenburg in Lichtensteig. Hier erwartete uns der Bahnhofsvorstand der grössten europäischen Hobby Eisenbahnmodellanlage mit Spur 0 um uns diese vorzuführen.
Über 1000 Meter
Schienen, 30 Lokomotiven, je 100 Personen- und Güterwagen, Die angegliederte Oldtimer Motorrad Sammlung Sepp Schlumpf wusste genauso zu begeistern wie die Modelleisenbahnanlage selbst. Weiter ging es über die Bergrennstrecke Hemberg nach Unterwasser und von dort aus hinauf auf die Alp Selamatt. Mit Bewilligung konnte die sehr schöne Strecke bis vor die Tore des Hotels gefahren werden. Trotz der hohen Temperaturen hatte kein Volvo thermische oder andere Probleme den steilen Aufstieg zu schaffen. Lediglich die eine Hinterradbremse am Fahrzeug des Organisators musste stillgelegt werden, damit dieser seiner Funktion als Leit- und nicht Stehfahrzeug, auch ordnungsgemäss nachkommen konnte. Nach dem Zimmerbezug durfte ausgeruht, Auto geputzt oder ähnliches gemacht werden bis zum Apéro gerufen wurde. Diese Zeit nutzte Georges um die Gewinner des Wettbewerbes zu ermitteln. Den Apéro gab es auf der Terrasse mit Sonnenuntergang und sensationellem Blick ins Tal und in die Weite. Selbst gemachtes Tartar oder Wurstweggen mit kühlem Weisswein und Mineralwasser erwarteten uns, wobei zu erwähnen ist, dass die Portionen an diesem Ort generell riesig sind, so denn auch der Apéro. Nach, aber auch schon während diesem sehr reichhaltigen Apéro, zweifelte mancher daran, dass dies wirklich noch nicht das Abendessen gewesen sein sollte und machte sich Gedanken, wohin denn das Abendessen sollte. Trotzdem bestellten alle ausnahmslos noch etwas zum z’Nacht, wenn auch diesmal eine vielleicht etwas kleinere Portion. Beim Dessert allerdings wurden die Ausnahmen bezüglich Grösse grosszügig fallengelassen. In heiterer Stimmung wurden Benzin- und andere Gespräche geführt und als Höhepunkt des Abends folgte die Preisverteilung des Wettbewerbes. Die Punkte reichten von null bis 57.25, wobei die Sieger den Zweiten 10.75 und den Dritten sogar 17.25 Punkte abgenommen hatten. Volvo Schweiz zeigte sich von der grosszügigen Seite und so konnten alle einen schönen Preis mit nach Hause nehmen. Unbestätigten Gerüchten zufolge kamen die Letzten erst gegen Morgengrauen ins Bett. Trotzdem traf sich die fröhliche Schar zum Frühstück und bald darauf ging es los zu einer kleinen Wanderung rund um den Schwendisee. Der Alphirt gewährte den Volvos grosszügig Asyl auf seiner Wiese, so dass diese nicht behindernd auf der Zufahrtsstrasse stehen gelassen werden mussten. Im Anschluss an die Wanderung erholten wir uns ausgiebig im Restaurant Lisighaus. Nicht dass die Seeumrundung derart anstrengend gewesen wäre, es war doch vielmehr das schwülwarme Wetter und bei einigen wohl auch der fehlende Schlaf, der uns frühzeitig ermatten liess. Unsere Volvo Veteranen sorgten dafür, dass wir über Unterwasser, Starkenbach und den Ricken ins Restaurant Waldegg in St. Gallenkappel gelangten. Hier wartete der lang versprochene Eiskaffee mit Kirsch auf uns. Eine Spezialität des Hauses. Nicht die Einzige, wie sich alle überzeugen konnten. Am Ende unserer Reise angekommen galt es sich voneinander zu verabschieden. Einzelne Teilnehmer hatten noch einen sehr weiten Weg vor sich, bis nach Hause. Alle bedankten sich herzlich beim Organisator Georges für dieses ganz tolle Wochenende. Vom schönen Wetter, über die gut gewählte Unterkunft, die schönen Fahrrouten und Erlebnisse bis hin zum sehr guten Essen war alles einfach perfekt. Weil Abschied nehmen immer traurig ist, schloss sich uns sogar Petrus an und schickte einige dicke Tropfen just in dem Moment wo sich alle die Hand gaben. Nun ja. Georges würde sagen: «Planung ist eben alles». Gell Georges! |