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Grillplausch der Buckel-Volvo IG Schweiz, 29. August 2004 |
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Bericht von Marianne Wirz Sonntagsausflug mit meiner Familie am 29. August 2004 Obwohl es in der Ostschweiz leicht regnete holte mich mein Fahrer aus der dunklen Garage, wo mich, den marronfarbenen 444er, keiner sieht, heraus. Vor dem Wohn-haus wurde mein Kofferraum noch mit Picknickutensilien beladen und schon nahm die Jungmannschaft auf dem Rücksitz Platz. Mit dem üblichen Ton knatterte ich so geschwind wie erlaubt dem Züribiet entgegen. Auf dem Parkplatz vor dem Restaurant Steinerhof in Urdorf sah ich wieder einmal meine Verwandten, alle ganz ordentlich herausgeputzt. Ich erkannte sie sofort: den roten 444er von Toni, er hatte den Ausflug zusammen mit Beatrice organisiert, den weissen 444er von Kurt und Jolanda, den 164er von Adrian, den 164er von Andi und Liliane, Sepp und Vreni`s 544er, den roten 164er von Toni Reichen, den roten 122er von Georg, den weissen 144er von René und zu meiner Überraschung einen zweiten marronroten 444er mit den Besitzern Pius und Silvia.
Während ich mich so umblickte und etwas verschnaufte, stärkten sich die Fahrer mit Kaffee und frischen Gipfelis. Pünktlich nahm der Buckel-Tross die kurze Weiterfahrt unter die Räder. Schon nach wenigen Minuten wurden wir in üblicher Manier sorgfältig und fotogen in einer Reihe parkiert. Unterdessen schien die Sonne, nur wollte niemand bei uns draussen bleiben. Anscheinend war im Gebäude, in dem alle für längere Zeit verschwanden, etwas Interessantes zu sehen. Nur bruchstückhaft erfuhr ich, dass die Fahrer und Mitfahrer im Polizeiverkehrsstützpunkt Bergermoos (in Urdorf) zuerst die Verkehrsüberwachung und später die Garagen und Werkstätten besichtigten. Die diensthabenden Polizeikollegen von Toni beschrieben den Arbeitsplatz und das Tätigkeitsgebiet, das die Bezirke Affoltern a. A. und Dietikon sowie den Gubristtunnel umfasst. Da braucht es gute und schnelle Dienstfahrzeuge. In der Garage standen dann auch moderne Verwandte startbereit, so auch einige Volvo V70 nebst Opel und BMW. Alle Dienstwagen sind mit Utensilien wie Blaulicht+Horn, Unfallmaterial, Videokameras und noch einigem mehr, ausgerüstet. Dies alles wird in der polizeieigenen Ausrüstungswerkstatt eingebaut. Mit etwas weniger Material muss der Fahrer des kleinen Motorrades BMW 650 auskommen. Die etwas grössere 1150 er Maschine ist etwas ungelenk, dafür bietet sie eine gute Sitzgelegenheit, auf der sich die Kids fast wie in „Alarm für Kobra 11“ als Polizisten fühlten. Bei einer grossen Sache kommt die „Mobile Einsatz Zentrale“ zum Zug. Dies ist ein dreiachsiger Mercedes-Lastwagen mit allen Kommunikationsmitteln, die es in so einem Fall benötigt. Es gab anscheinend viel zu sehen, denn die Fahrer kamen lange nicht mehr zum Vorschein.
Als wir meinten, die Reise würde fortgesetzt, rollte ein grosser, doppelstöckiger London-Bus auf den Platz und nach einer kurzen Erklärung von Toni verschwanden alle wiederum für eine Weile. Da warteten wir geduldig, derweil Toni den London Bus sicher über die Strecke Mutschellen-Berikon-Lieli-Birmensdorf steuerte und den Fahrgästen eine schöne Aussicht er-möglichte. Ich glaube, Toni ist ein viel beschäftigter Mann, am Tag zuvor hat er mit diesem Bus eine Hochzeitsgesellschaft herumchauffiert. Der Bus ist liebevoll für solche und andere Anlässe eingerichtet und unter http://www.Londonbus.ch zu mieten, natürlich auf Wunsch mit dem versierten Fahrer Toni Metzler.
Endlich durfte auch ich meinen Motor wieder starten. Doch heute war meine Leistung scheinbar nicht so gefragt. Nach wenigen Metern wurde ich schon wieder abgestellt. Schon bald strömten mir Grill- und Wurstdüfte durch den Kühler entgegen und den Stimmen nach wurde viel geplaudert und gelacht. Die Kinder konnten sich auf der grossen Wiese vergnügen, wenn sie nicht gerade am Gewichtschätzen des Scheibenwischers eines Busses waren. Gegen Abend verabschiedeten sich die Fahrer mit ihren Begleitern oder Begleiterinnen und die meisten meiner Verwandten begaben sich in Richtung Westen auf die Heimfahrt. Alle sind sich einig: der Tag, den Toni und Beatrice für uns organisierten und ermöglichten war so richtig lääs, ganz herzlichen Dank. Nun bleibt mir nur zu hoffen, dass wir uns bald wieder sehen, vielleicht am Wochenende vom 16. /17. Oktober im Emmental. |