Sommerausfahrt vom 14. August 2005

Bericht von Toni Metzler

Gemeinsame Ausfahrt Buckel IG und Adler-Club

Es ist ein strahlender Sonntagmorgen, obwohl der Wetterbericht was anderes voraussagte. Voller Erwartungen fahren wir mit dem Buckel ins Zürcher Oberland. Wiedermal haben Vreni und Sepp Berglas einen Anlass auf die Füsse gestellt. Zusammen mit dem Adler-Club sind wir zu einem Besuch in der privaten Oldtimersammlung von J.L. Junod in Bäretswil eingeladen. Als wir beim Treffpunkt ankommen, werden wir bereits von den Organisatoren erwartet. Jeder Fahrer erhält einen Routenplan für die spätere Ausfahrt durch das Dreiländereck SG/TG/Züri-Oberland. Auf dem Parkplatz stehen bereits einige vor uns eingetroffene, wundervolle Oldis. Für einmal sind es nicht nur Buckel’s. So sind einige Alder, natürlich wie es sich für’s schöne Wetter gehört, mit offenem Verdeck zwischen den anderen Oldis zu entdecken. Weiters sind noch diverse andere Automarken anzutreffen, die ich hier gar nicht alle erwähnen kann. Auf jeden Fall war es für uns „Volvoisten“ sehr interessant, auch mal bei einer anderen Automarke unter die Haube schauen zu können. Insgesamt waren 25 Autos und eine stattliche Anzahl von 59 Teilnehmern anwesend. Auch die 5 Kinder, die noch dabei waren, sollten noch auf ihre Kosten kommen. Herr Junot hatte gerade am Freitag vor unserem Eintreffen einen Panzer 68 von der Schweizer Armee erworben und vor dem Museum platziert. Zur Freude der Kinder (und vermutlich auch einiger „grossen Kinder“) wurde der Panzer kurz gestartet und wir konnten den Sound des dröhnenden Motores erleben. Leider war keine passende Teststrecke vorhanden, weshalb wir keine Probefahrt machen konnten.

Nachdem auch noch die letzten Teilnehmer eingetroffen waren, stellte uns Sepp Herr Junod und seine zwei Gehilfen, Herr Bieri und Herr Julmiet vor. Die drei Herren führten uns anschliessend durch das Fahrzeugmuseum. Von jedem Fahrzeug wussten sie eine eigene Story zu erzählen.  Ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal eine solch grosse, private Fahrzeugansammlung gesehen habe. Das Museum ist in einer ehemaligen Grossschreinerei angelegt. Die Fahrzeuge sind auf drei Stockwerken verteilt. Im oberen Geschoss sind vor allem 2- Räder ausgestellt. Im Parterre reihen sich unzählige Autos und Traktoren aneinander. Im Keller ist wohl die grösste, private Kutschensammlung untergebracht. Eine Aufzählung aller ausgestellter Fahrzeuge würde vermutlich die Festplatte an meinem PC sprengen. Leider ist das Museum zum jetzigen Zeitpunkt nur auf Anmeldung in Gruppen zu besichtigen. Aber ich würde jedem einen Besuch wärmstens empfehlen!

Nach der Besichtigung brach plötzlich Hektig aus. Warum? Ja! Der Wetterbericht hatte doch recht: es begann zu regnen. Eiligst wurden an den offenen Fahrzeugen die Verdecke hochgezogen. Aufgrund des schlechten Wetters wurde auf eine gemeinsame Ausfahrt zum weiteren Etappenziel, „Guhwilmühle“ verzichtet. So fuhren einige alleine und andere in kleinen Gruppen die vorgegebene Route. Sicher werden wir die wunderschöne Route, die uns Sepp und Vreni ausgesucht haben, bei schönem Wetter nochmals nachholen. So trafen dann nach und nach alle Teilnehmer in der „Guhwilmühle“ ein. Schon beim Aussteigen kam uns ein wunderbarer Grillgeruch entgegen. Bald hatten wir entdeckt, woher dies kam. Der Wirt hatte einen feinen Braten auf einem Drehspiess im Cheminé aufgespannt. Was uns aber noch fast mehr interessierte, war der originelle Antrieb. So wurde der Spiess nämlich durch ein Wasserrad gedreht. Im Restaurant konnten wir anschliessend den wunderbaren Braten geniessen. Nach den üblichen Benzingesprächen verabschiedeten sich nach und nach die Teilnehmer, um wieder ihren Heimweg anzutreten.

Ich möchte es nicht unterlassen, Vreni und Sepp ganz herzlich für die super Organisation des Anlasses zu danken. Sie hatten keine Mühe gescheut uns, trotz des Regens, einen super Tag zu organisieren.

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